Mit ‘Spass’ getaggte Artikel

Auf die Schnelle das Aktuelle…

Mittwoch, 23. Juni 2010

Es ist ein Worst-Case Szenario. Deutschland schießt das entscheidende Tor – und man hat es nicht gesehen, weil die Blase fürchterlich drückte und der Gang auf die Toilette unvermeidbar war. Mist, die Halbzeitpause hätte es doch auch noch gegeben.

Die Weltmeisterschaft lockt Fans aus aller Welt vor die Bildschirme. Es wird fleißig getrunken und Party gemacht. Doch auch in den heimischen vier Wänden möchte niemand etwas verpassen. Es wird mitgefiebert und gezittert. Und das nicht nur, um der Hoffnung auf den Sieg des eigenen Teams Nachdruck zur verleihen. Die Blase bestimmt den Fußballtag: Schnell vor dem Spiel noch einmal auf das stille Örtchen, in der Pause mit dem Ohr an der Tür auf die Worte des Kommentators gelauscht und bloß nicht die Nachspielzeit wegen eines Klobesuches verpassen.  So denken die meisten WM-Zuschauer.

Diese Spieltagsgestaltung ist nicht der Phantasie entsprungen, sie ist real und faktisch belegt. Das Zahlenmaterial über Eure Klogänge wird sogar veröffentlicht und für die Gewinnoptimierung von Betreiben genutzt. Die Berliner Wasserbetriebe überraschen nun mit der etwas anderen Spieltagsanalyse. Privater können die nun veröffentlichten Daten kaum sein, doch der Wasseranbieter ist in der Lage, von der abgebeben Wassermenge auf die Anzahl der Spülvorgänge und damit Klobesuche zu schlussfolgern.

Vor dem Spiel Deutschland gegen Serbien am 18. Juni gingen auffallend viele Menschen unmittelbar vor dem Anpfiff nochmal kurz auf die Toilette. Dann fiel die Zahl der Klonutzer rapide ab, nur um pünktlich zum Halbzeitpfiff wieder stark in die Höhe zu schnellen. In der zweiten Halbzeit waren die stillen Örtchen noch ruhiger als in der ersten Hälfte: Schließlich kämpfte die deutsche Mannschaft, um eine Niederlage abzuwenden. Nur nach Podolskis verschossenem Elfmeter ging die Nation noch einmal kurz aus dem Wohnzimmer. Vor dem Schlusspfiff traute sich so gut wie keiner mehr auf‘s Klo, schließlich lockte eine spannende Endphase. Erst nach dem Schlusspfiff drehte sich der Wasserzähler der Berliner Wasserbetreibe wieder im Höchsttempo.

Toilette, eine Beschreibung

Samstag, 03. Oktober 2009

Den folgenden Text habe ich, ausgedruckt auf ne Din-A-4 Seite, beim Aufräumen meines Schreibtischs wiedergefunden. Keine Ahnung, wo der her ist oder von wem ich den habe, aber: ich veröffentliche den einfach mal…:

Allgemeines:

Die Toilette besteht aus einem trichterförmigen Porzellanbecken mit birnenförmiger, schräg nach unten geneigter Sitzaufnahme der Exkremente. Auf dem Sitzrand ist ein Sitzstück angebracht und mit zwei Halteschrauben befestigt. Die mechanische Spülung ist and er Wand gut sichtbar angebracht und durch Rohrleitungen mit dem eigentlichen Sitzbecken verbunden. Sie wird mit dem Drücker und der Druckfeder bei Benutzung eingerastet. Das Zubehör besteht aus Reinigungsbürste mit Öse, der Halterung mit Haken und dem Tropfenfänger.

Gebrauchsanweisung:

Die Toilette wird sitzend benutzt. Der Benutzer setzt sich unter gleichzeitigem Anheben der hinteren Bekleidungsstücke so tief in die Hocke, bis das Gesäß in die Sitzaufnahme einrastet. Das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig gleichseitig verteilt, die obere Körperhälfte leicht nach vorn geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet. Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer unter gleichmäßigem Anspannen der Bauchmuskulatur den Darminhalt in den dafür bestimmten Durchbruch des Porzellanbeckens. Falls sich die Spülung durch äußere Einflüsse löst, steht der Benutzer auf, richtet sich nach den Fliesen aus und verharrt.

Nach beendeter Prozedur macht der Benutzer eine Wendung nach halblinks unter gleichzeitigem Anheben der rechten Gesäßhälfte, erfasst das Reinigungsfähnchen (ca. 10×15cm) mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand, wobei der Mittelfinger als Stütze dient, und führt sie durch die vom Muskelfleisch gebildete kerbe. Linkshänder führen sämtliche Tätigkeiten mit der linken Hand aus, damit Verletzungen vermieden werden. Es ist dem Benutzer freigestellt, das Reinigungspapier von oben nach unten oder umgekehrt zu führen. Die Reinigung ist so oft zu wiederholen, bis 5 Blätter sauber erscheinen.

Nach dem Reinigen richtet sich der Benutzer auf, steht einen Moment still und entspannt. Dann beginnt er mit dem Ordnen der Kleidung. Anschließend macht er eine Drehung um 180° bei Anhebung des linken Fußes (Drehung auf beiden Füßen verboten - Unfallgefahr!) und betätigt die Spülung. Die Reinigung erfolgt auf Sicht. Während des Aufenthaltes auf der Toilette ist es dem Benutzer verboten, ohne besondere Genehmigung zu essen, zu trinken, sich hinzulegen oder Geschenke anzunehmen.

Weges- ääh Strassenrand

Montag, 28. September 2009

Gesehen in Oelde, Stromberger Strasse.

Wunderbar… so eine Toilette kommt irgendwann bei mir auch noch ins Haus oder in den Garten! Vielleicht mit anderer Bepflanzung, aber egal, die Idee ist super!

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Ein weiteres Kleinod der Dichtkunst…

Mittwoch, 16. September 2009

HINWEIS

Willst du mal gemütlich kacken,

so leg die Hände in den Nacken,


die Ellenbogen auf die Knie,

dann kannst du kacken wie noch nie!


Hast du beendet dein Bemühen,

vergiß nicht an dem Strick zu ziehen.


Zuletzt wirf einen Blick ins Becken,

sind da vielleicht noch braune Flecken?


So nimm die Bürste, Gott sei Dank

mit dieser kriegst du’s wieder blank,


und sind noch Tropfen auf der Brille

so soll es sein dein letzter Wille,


entfern sie mit nem Stück Papier

nun schließ den Deckel, dann die Tür!


[Verfasser unbekannt]

unnützes Wissen

Donnerstag, 02. Juli 2009

Hier ein paar Toilettenfakten, die ich in der Rubrik “unnützes Wissen” in der Neon fand.

-In japanischen Toiletten sind häufig sogenannte Otohime installiert, Lausprecher, die Körpergeräusche übertönen sollen.

-Fußballer Mario Gomez pinkelt immer ins Pissoir ganz links aussen.

-Das Sprichwort “Geld stinkt nicht” stammt vom römischen Kaiser Vespasian, der die Benutzung von öffentlichen Toiletten besteuerte.

-Jonathan Swift, der Autor von “Gullivers Reisen”, veröffentlichte 1773 unter dem Pseudonym “Dr. Shit” eine Abhandlung über den menschlichen Stuhlgang.

-Auf dem Mond lagern 106 Gegenstände, die Astronauten dort hinterlassen haben - darunter vier Behälter mit Urin.

-Tony Blair machte seiner Frau einen Heiratsantrag, während sie gerade auf KNien das Klo putzte.

Klo-Gedicht

Samstag, 02. Mai 2009

Hier eine Perle der Dichtkunst…

Halli, hallo! Halli, hallo!

Wir bauen uns ein Doppel-Klo.

Alles machen wir gemeinsam,

nur auf Null-Null fühl ich mich einsam,

ich schließ mich ein, laß ab die Hose

und setz mich erst einmal in Pose.


Dann drück ich los, rauch mir ´ne Pfeife

wobei ich kurz nach unten greife

um nachzuseh´n, ob es auch wahr ist,

daß mein Schniedelwutz noch da ist.


Stütz´ auf die Knie die Ellenbogen,

leg beide Hände unter´s Kinn,

und gaffe auf die kahle Wand,

weil ich so einsam bin.

Meist, mangels Kommunikation,

schleich ich schon bald betrübt davon.


Dann wird mein Weib mit seiner Ritzen

genau so langgeweilt hier sitzen.

Einst schimpft ich los:

Das ist doch Mist,

daß man hier so alleine ist.

Schimpft´ lauter noch als eh und jeh

und dabei hat ich DIE Idee!


Halli, hallo - Halli, hallo,

rief ich, Ich bau ein Doppel-Klo.

Denn, obwohl man nur in einem hoppelt,

sind die Ehebetten auch stets doppelt.


Gesagt, getan, ich baute dann

ein zweites Klo ans alte drann.

Nun saß ich endlich voll Entzücken

mit meiner Alten Rück- an Rücken.

Ein Donner erschüttert unseren Sitz


Nanu… frag ich, …so ohne Blitz?

Mein Weibchen klärt mich auf, ganz kurz

Mein Schatz, ich ließ nur einen Furz.


Es rauscht! Ich erstarre auf der Stelle

stamm´le was von Krimmler Wasserfälle

Da lacht mein Weib Ha ha - Hi hi,

Mein Schatz ich machte nur Pippi.


Bei mir hatt alles sich verkniffen,

drum hab ich sie gleich angepfiffen,

doch das, das war zu garnichts nütze,

sie hat noch schwerere Geschütze.


Die schießt sie ab ganz frei und munter

und Stinkbomben sind auch darunter.

Dann schwärmt sie noch: Hätt´ nie gedacht,

daß ein Doppel-Klo so Freude macht.


Ganz umgehend, mir hat´s pressiert,

hab´ ich das ´Zweite´ abmontiert,

und Tags darauf im Zeitungswesen

war als Annonce dann lesen:


Halli, hallo! Halli, hallo!

Bau´n Sie Sich doch ein Doppel-Klo!

Wir bieten Ihnen, ganz erlaucht

ein Anbauteil, faßt ungebraucht.


Für den Erlös, da schaffte dann

ich mir ein Mini-Fernseh´n an,

und so verfolg´ ich nun beim ……,

den Alfred Biolek beim Backen

(Verfasser unbekannt)