Ich weiß, Weihnachten ist lange her und das neue Jahr schon voll gestartet, dennoch…hier eine kurze Impression der Toiletten des Weihnachtsmarktes in Osnabrück…

Ich weiß, Weihnachten ist lange her und das neue Jahr schon voll gestartet, dennoch…hier eine kurze Impression der Toiletten des Weihnachtsmarktes in Osnabrück…

In mehreren deutschen Städten gibt es die sogenannte “nette Toilette”. Das Konzept ist, dass Gaststättenbesitzer ihre Toiletten, die eigentlich nur ihren Kunden zur Verfügung stehen, auch der Öffentlichkeit anbieten. Für den Mehraufwand bei der Instandhaltung erhalten sie von der Stadt eine Pauschale.An die Tür der Gaststätten mit der “netten Toilette” wird ein dementsprechender Aufkleber angebracht, der ein freundliches Gesicht zeigt. Die Augen des Gesichtes symbolisieren das “00″. Der Aufkleber weist auch auf die Ausstattung der Toilette hin, also ob zum Beispiel auch ein Wickeltisch zur Verfügung steht.
Hier einige Bilder von japanischen Toiletten.

Dies ist eine japanische Privattoilette, mit Musikwahl, da die Wände bekanntlich in Japan aus Holz und somit sehr dünn sind.
Dort hat man also die Qual der Wahl zwischen Klassik, Pop oder Jazz zur Übertönung möglicher unfeiner Geräusche.
Diese Toiletten hat wirklich JEDER Haushalt und jedes bessere Restaurant in Japan.

Bild 2 zeigt den Musikwahlknopf / Panel. Darüber hinaus gibt es dort die brush-Funktion.
Das Popöchen wird dann noch mit einem (je nach Geschmack) sanften oder weniger sanften Wasserstrahl gereinigt. Dafür gibt es den Regler….
Anschließend muss der Popo ja auch wieder trocken werden, dafür gibt es
den Po-Fön….
Bild 3 zeigt die total gegensätzliche öffentliche
Toilette in Japan, die wirklich an jeder Straßenecke zu finden ist und
immer kostenfrei benutzbar ist.

Und hier ist das entsprechende Schild dazu.

Ganz lieben Dank an Andree v. H., der in Tokio weilte und mir diese Bilder nebst Beschreibung extra angefertigt hat!
Toiletten…,
sind nicht nur das, was man so direkt damit verbindet, also kleine und auch mal größere “Geschäfte”,
oder auf dem Campingplatz in den “Massenabfertigungshallen” die “Geschäfte” der anderen mehr oder weniger freiwillig mitzubekommen.
Nein, Toiletten sind mehr als dies. Es gibt verschiedenste ihrer Art und hinter manchen stehen sogar Geschichten…
In meinem blog versuche ich mal einige Eindrücke von Toiletten, Geschichten mit und von WC’ s und einige Örtchen selber, zu beschreiben.
Wie kommt man auf die Idee über Toiletten zu schreiben?
Im Folgenden versuche ich die Anfänge dieser Idee zu erläutern… also viel Spaß beim Lesen!
Alles begann in Dänemark…
Dänemark? Ja, auf der dänischen Ostseeinsel Langeland.
Mit mit einer Jugendgruppe war eine Ferienfreizeit geplant…
Im Herbst 1992 waren wir dann also auf der Insel angekommen.
Gewohnt haben wir in einem für solche Zwecke gerade neu umgebauten Bauernhof. Und eben genau dieser Bauernhof sollte dann ausschlaggebend für meinen kleinen, netten Toilettentick sein.
Es gab zwei Bäder bzw. Toiletten dort. Das eine, neu renovierte Bad mit Dusche, Waschbecken und WC, was aber eher normal, wie bei jedem zu Hause erschien.
Zum Anderen gab es dann DIE Toilette…
Schön alt, mit schwarz/weißem, traditionellem Schachbrett-Kachelmuster, Kette zum Abziehen mit Porzellangriff, kupfernem Türgriff und letztendlich dem Toilettenschild, was den Ausschlag geben sollte.
OPTAGET / FRI , dänisch für besetzt / frei stand dort in dem Schild, was man heute meist unter rot / grün und aus Plastik antrifft.
Diese Schild aber war alt, schön noch original aus Emaille…
Aber das Besondere an diesem Schild habe ich erst viel viel später erkannt….Das Wort “OPTAGET” war das eigentlich Ausschlaggebende…
Wir haben sehr darüber gelacht, klingt es doch auch erst recht fremd… “OPTAGET” entwickelte sich zum Wortschlager der Freizeit, passiert ja immer das sich sogenannte “Insider” bei Gruppen rauskristallieren.
Immer wenn irgendwer irgendwie nicht auffindbar war, dann war derjenige einfach “optaget”, also im Notfall auf der Toilette…
Somit war klar das dieses “Kultopjekt” auch im Foto festgehalten werden musste.

Auch nach dieser Freizeit in Dänemark war “OPTAGET” immer noch lange Schlagwort…
Sogar ein Jahr später noch, als ich im Sommer wieder nach Dänemark gefahren bin… diesmal mit meinen Eltern.
Man guckt ja immer mal gerne, was so los ist dort, wo man gerade ist, so kam es das wir auf einem dänischen Flohmarkt landeten.
Wie es der Zufall wollte, hatte einer der Händler genau so ein “Kultobjekt” in seinem Angebot, und so kam es das ich für umgerechnet etwa 15DM ein solches Original- “OPTAGET / FRI” - schild ergattert habe.
Hier zeige ich gerne mein “Kultobjekt”:

Wenn Mein Tick für Toiletten, WC-Schilder und alles Drum und Dran nicht schon längst begonnen hatte, so fand er spätestens hier den Anfang.
Wenige Monate später brachte meine Mutter mir von einem Flohmarkt ein deutsches besetzt/frei - Schild mit, meine Sammelwut begann…nicht nur alleine deswegen, weil ich sah das diese Schilder durchaus verschieden funktionieren mussten, da sie völlig verschieden aussahen…
Hier das Schild was meine Mutter mir schenkte:
Überall auf Flohmärkten, ebay und Co. halte ich nun Ausschau nach allen möglichen Schildern und Dingen, die auch nur annähernd etwas mit Toiletten zu tun haben.
Tja, dies ist nur der Anfang, also mal sehen, wie sich die Sache hier entwickelt.