Mit ‘Kultur’ getaggte Artikel

Sparrenburg, Bielefeld

Samstag, 29. Mai 2010

Dafür, dass Bielefeld eigentlich nur ne Pappkulisse ist, weil es die Stadt ja gar nicht gibt, haben die da ne imposante Burg!

An der Burg gibt es öffentliche Toiletten… seht selbst…

Von der Benutzbarkeit fand ich die schon in Ordnung, aber warum müssen die Leute da immer so rumsauen??

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Eingangstür Damentoilette

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Blick in eine der 3 WC-Kabinen für Damen

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Schmierereien an den WC-Kabinen, Damen

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Einganstür, Herren WC

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Eine von 2 WC-Kabinen der Herren und das Waschbecken

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3 Pisoirs im Herren WC; im 90°-Winkel zu den Kabinen

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Der Blick in die rollstuhlgerechte Toilette blieb mir verwehrt, daher nur die Schilder als Bild

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Welttoilettentag

Donnerstag, 19. November 2009

Heute ist Welttoilettentag!

Im Jahr 2001 wurde der Tag des WCs zum ersten Mal von der Welttoilettenorganisation (WTO) ausgerufen, um auf das Fehlen hygienischer Sanitäranlagen in der Welt aufmerksam zu machen. Seit 2001 findet der Welttoilettentag immer am 19.11. statt.

Mehr als 40 Prozent der gesamten Bevölkerung leiden unter den gesundheitlichen Folgen, die der Mangel an Sauberkeit und ausreichend Wasser weltweit mit sich bringt - jedes Jahr sterben mehr als 15 Millionen Menschen an Krankheiten wie Cholera und Gelbsucht. Um die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft wachzurütteln, wurde vor sieben Jahren der erste Welttoilettentag gefeiert. Die WTO engagiert sich damit für eine internationale Versorgung von sanitären Einrichtungen.

“Nette Toilette”

Donnerstag, 03. September 2009

In mehreren deutschen Städten gibt es die sogenannte “nette Toilette”. Das Konzept ist, dass Gaststättenbesitzer ihre Toiletten, die eigentlich nur ihren Kunden zur Verfügung stehen, auch der Öffentlichkeit anbieten. Für den Mehraufwand bei der Instandhaltung erhalten sie von der Stadt eine Pauschale.An die Tür der Gaststätten mit der “netten Toilette” wird ein dementsprechender Aufkleber angebracht, der ein freundliches Gesicht zeigt. Die Augen des Gesichtes symbolisieren das “00″. Der Aufkleber weist  auch auf die Ausstattung der Toilette hin, also ob zum Beispiel auch ein Wickeltisch zur Verfügung steht.

unnützes Wissen

Donnerstag, 02. Juli 2009

Hier ein paar Toilettenfakten, die ich in der Rubrik “unnützes Wissen” in der Neon fand.

-In japanischen Toiletten sind häufig sogenannte Otohime installiert, Lausprecher, die Körpergeräusche übertönen sollen.

-Fußballer Mario Gomez pinkelt immer ins Pissoir ganz links aussen.

-Das Sprichwort “Geld stinkt nicht” stammt vom römischen Kaiser Vespasian, der die Benutzung von öffentlichen Toiletten besteuerte.

-Jonathan Swift, der Autor von “Gullivers Reisen”, veröffentlichte 1773 unter dem Pseudonym “Dr. Shit” eine Abhandlung über den menschlichen Stuhlgang.

-Auf dem Mond lagern 106 Gegenstände, die Astronauten dort hinterlassen haben - darunter vier Behälter mit Urin.

-Tony Blair machte seiner Frau einen Heiratsantrag, während sie gerade auf KNien das Klo putzte.

Theater im Jugendstilklo

Dienstag, 16. Juni 2009

So wars wohl damals angekündigt:

Dreckige Gschichten ab 15. April ‘99 wieder in Wien! Die erfolgreichste Produktion der freien Theaterszene ist ein Einakter in der Badewanne nach Texten von Charles Bukowski. Der Einakter ist eine theatrale Auseinandersetzung mit deem literarischen Werk des Dichters und Schriftstellers Charles Bukowski, die einerseits amüsiert, und andererseits  auch betroffen macht: ein Alkoholiker in der Badewanne begibt sich auf eine Reise durch sein verstecktes Ich…

Veranstaltungsort ist die öffentliche Bedürfnisanstalt am Graben, 1, Am Graben bei der Pestsäule, was die Inszenierung noch gelungener macht…” [Quelle ]

Ich war damals zufällig in Wien, und da ich vorher schon von diesen Toiletten gehört hatte, musste ich mir diese erstmal angucken.

Am Herrenklo hing ein fast unscheinbarr Zettel, dass ein Theaterstück aufgeführt werden würde. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Die Damentoiletten waren zur Garderobe umfunktioniert, die stilechte Klofrau nahm gegen ein paar Schillinge (tjaja, damals gabs den €uro noch nicht ;) ) die Jacken an. Eine Kabine war noch zur Benutzung frei.

Dann ging es rüber zu den “Herren”.
Das Pissoir, ein nicht zu kleiner, rundum gefliester Raum, rechts und links an den Wänden die historischen Urinale, alles sauber, durchdringender Klosteingestank.
An der Stirnwand ein Podest, darauf eine gefüllte Badewanne.
Der ganze Raum mit Bierbänken zugestellt, ich saß links außen, neben mir ein diekt ein Urinal.

Der Schauspieler trat auf, setzte sich vollbekleidet in die Wanne und rezitierte eineinhalb Stunden Bukowsky.
Sehr gut, sehr authentisch. Er planschte und rezitierte, lallte und wirkte generell ziemlich authentisch.
Bis heute ist mir nicht klar, ob er ein verdammt guter Schauspieler war oder wirklich betrunken war.
Fürs Betrunkensein spräche, dass er die ganze lange Zeit kein einziges Mal warmes Wasser nachlaufen ließ und gleich zu beginn des Stückes die ein oder andere Dose Bier trank, wobei er zwar viel in die Wanne laufen ließ, aber sicherlich der ein oder andere Schluck auch getrunken wurde.

War ein sehr intressantes Ereignis, zudem noch in den für mich sonst unzugänglichen Räumen des Jugendstilpissoirs…

Ich kann leider momentan die Bilder der Toiletten (hab eh nur schlechte, und dann aus der Damentoilette) nicht finden, vielleicht reich ich die mal nach… von daher ist der Eintrag mal ohne Bild…

Aber eine kleine Beschreibung, um sich ein besseres Bild machen zu können, gibt es hier