Ein weiteres Kleinod der Dichtkunst…

16. September 2009

HINWEIS

Willst du mal gemütlich kacken,

so leg die Hände in den Nacken,


die Ellenbogen auf die Knie,

dann kannst du kacken wie noch nie!


Hast du beendet dein Bemühen,

vergiß nicht an dem Strick zu ziehen.


Zuletzt wirf einen Blick ins Becken,

sind da vielleicht noch braune Flecken?


So nimm die Bürste, Gott sei Dank

mit dieser kriegst du’s wieder blank,


und sind noch Tropfen auf der Brille

so soll es sein dein letzter Wille,


entfern sie mit nem Stück Papier

nun schließ den Deckel, dann die Tür!


[Verfasser unbekannt]

New York Schnappschüsse

09. September 2009

Vielen Dank an Melanie G., die ein Weilchen in New York verbrachte und sogar die Zeit fand, diese amerikanischen Dixis für mich zu knipsen.

Frag mich, ob alle Amerikaner wirklich von größerer Leibesfülle sind, oder es sich wirklich einfach nur um die großen rollstuhlgerechten Dixis handelt (ok, der war böse…) ;)

Wunderbar, dieser New Yorker Flair mit den Hochhäusern im Hintergrund!

Sehr hübsch auch die “Tannen-Deko” auf dem unteren Bild!

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“Nette Toilette”

03. September 2009

In mehreren deutschen Städten gibt es die sogenannte “nette Toilette”. Das Konzept ist, dass Gaststättenbesitzer ihre Toiletten, die eigentlich nur ihren Kunden zur Verfügung stehen, auch der Öffentlichkeit anbieten. Für den Mehraufwand bei der Instandhaltung erhalten sie von der Stadt eine Pauschale.An die Tür der Gaststätten mit der “netten Toilette” wird ein dementsprechender Aufkleber angebracht, der ein freundliches Gesicht zeigt. Die Augen des Gesichtes symbolisieren das “00″. Der Aufkleber weist  auch auf die Ausstattung der Toilette hin, also ob zum Beispiel auch ein Wickeltisch zur Verfügung steht.

So funktioniert ein “Weltraumklo”

22. Juli 2009

Die Toiletten der ISS sind beide wieder funktionstüchtig.

Nun versuche ich mal zu erklären, wie so eine Toilette funktioniert.

Wenn ein Astronaut sich auf die Toilette setzt, befestigt er die Oberschenkel mit Bügeln, damit er in der Schwerelosigkeit nicht wegdriftet. Damit wird automatisch eine Absaugvorrichtung in Gang gebracht. Wie bei einem Staubsauger werden dadurch die großen Geschäfte vom Körper weggesaugt. Für Urin gibt es einen Schlauch, der die Flüssigkeit in einen entsprechenden Behälter leitet.

Das WC ist eine komplizierte Gerätschaft, das den Kot presst und hygienisch in einem Behälter sammelt. Dieser wird dann mit Hilfe des unbemannten Transportfahrtzeugs “Progress” ins All gebracht und verglüht dort. Aus dem Urin wird Nutzwasser gewonnen, dazu wird dem Urin der Harnstoff entzogen. Das hat fast schon Trinkwasser-Qualität, aber trinken möchten das die Astronauten trotzdem nicht. Das Wasser wird u.a. genutzt, um Sauerstoff für die ISS zu produzieren.

Die nun wieder funktionierende Toilette hat sieben Jahre lang funktioniert. Eine noch modernere Einzel-Anfertigung, die 19 Millionen Dollar kostet, ist geplant im nächsten Jahr zur ISS gebracht zu werden.

Hier ein Interview zur Benutzung des Weltraumklos mit dem deutschen Astronauten Ulrich Walter

Gedränge auf der ISS-Toilette

20. Juli 2009

Ausgerechnet jetzt: In der zurzeit mit 13 Astronauten übervollen ISS herrscht nun auch Gedränge vor den Klos. Nachdem am Sonntag eine der zwei Toiletten an Bord der Internationalen Raumstation ausgefallen war, wurde mit Hochdruck an einer Reparatur gearbeitet. Das Klo-Problem trat während der Vorbereitungen für den für diesen Montag geplanten zweiten ISS-Außeneinsatz von zwei Astronauten auf. Dabei wurde mit Hilfe der Kranarme des angedockten Space-Shuttle „Endeavour“ und der Station eine Palette mit Ersatzteilen aus der Ladebucht der Raumfähre gehievt und zur Entleerung am Montag in Position gebracht.

Derweil wurde der belgische Astronaut Frank De Winne damit beauftragt, die defekte Toilette zu inspizieren. Dabei trug er Schutzkleidung. Experten in der NASA-Bodenzentrale in Houston vermuteten, dass eine Pumpen-Trennungseinrichtung in dem millionenschweren Toilettensystem überflutet wurde. Es wurde in den USA gebaut, erst gegen Ende vergangenen Jahres mit einem Shuttle eingeflogen und hat eine Anlage zur Umwandlung von Urin in Trinkwasser. Das funktionierende zweite ISS-Klo stammt aus Russland.

Bis das Problem behoben ist, müssen sich die 13 Raumfahrer in der ISS laut NASA-Anweisung nunmehr streng aufteilen: Die siebenköpfige Besatzung der „Endeavour“ besucht ihr eigenes stilles Örtchen, während die sechs Dauerbewohner der ISS das russische Klo benutzen dürfen.

Der Toiletten-Abfallwasser-Tank der „Endeavour“ kann allerdings nicht geleert werden, so lange der Shuttle an der ISS angedockt ist. Die Ausgangsdüse liegt so, dass beim Austreten die neue Plattform besudelt werden könnte, die am Samstag bei einem ersten Außenbordeinsatz am japanischen Forschungslabor „Kibo“ angebracht worden war. Diese „Veranda“ soll Experimenten dienen, bei denen unter anderem die Reaktion von Materien auf die Bedingungen im All erforscht werden soll.

Toilette der Internationalen Raumstation

Toilette der Internationalen Raumstation

Aufgrund der Aktuellen Eregnisse im All publiziere ich das mal ohne weitere Erklärung der Toilettenfunktion, das wird dann ein weiterer Blogeintrag werden, also: immer wieder reinschauen!

Autsch!!

09. Juli 2009

Das tut dem Klofanherzen sehr, sehr weh!!

Mehr hab ich dazu eigentlich nicht zu sagen ;)

unnützes Wissen

02. Juli 2009

Hier ein paar Toilettenfakten, die ich in der Rubrik “unnützes Wissen” in der Neon fand.

-In japanischen Toiletten sind häufig sogenannte Otohime installiert, Lausprecher, die Körpergeräusche übertönen sollen.

-Fußballer Mario Gomez pinkelt immer ins Pissoir ganz links aussen.

-Das Sprichwort “Geld stinkt nicht” stammt vom römischen Kaiser Vespasian, der die Benutzung von öffentlichen Toiletten besteuerte.

-Jonathan Swift, der Autor von “Gullivers Reisen”, veröffentlichte 1773 unter dem Pseudonym “Dr. Shit” eine Abhandlung über den menschlichen Stuhlgang.

-Auf dem Mond lagern 106 Gegenstände, die Astronauten dort hinterlassen haben - darunter vier Behälter mit Urin.

-Tony Blair machte seiner Frau einen Heiratsantrag, während sie gerade auf KNien das Klo putzte.

Mobiles, öffentliches Urinal

22. Juni 2009

Ähnlich den mobilen Toilettenkabinen gibt es auch mobile Pissoirs zur Verwendung im Freien.

Den verbreitesten Typen kann man sich als eine Art kreuzförmigen Kunststoffaufbau mit vier Öffnungen zum Urinieren vorstellen.

Die mobilen Urinale kommen meist auf Großveranstaltungen wie z.B. Konzerten, Festivals, oder Sportveranstaltungen zum Einsatz.

Aber auch in Großstädten, wie London oder Brüssel, sind die mobilen, kostenlos nutzbaren, Urinale öffentlich in den Strassen zu finden.


Hier ein Beispielfoto aus Brüssel, Belgien

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Ich musste es einfach fotografieren, irgendwie war es schon fast künstlerisch in diesen “Hinter/Innenhof” drapiert…


Theater im Jugendstilklo

16. Juni 2009

So wars wohl damals angekündigt:

Dreckige Gschichten ab 15. April ‘99 wieder in Wien! Die erfolgreichste Produktion der freien Theaterszene ist ein Einakter in der Badewanne nach Texten von Charles Bukowski. Der Einakter ist eine theatrale Auseinandersetzung mit deem literarischen Werk des Dichters und Schriftstellers Charles Bukowski, die einerseits amüsiert, und andererseits  auch betroffen macht: ein Alkoholiker in der Badewanne begibt sich auf eine Reise durch sein verstecktes Ich…

Veranstaltungsort ist die öffentliche Bedürfnisanstalt am Graben, 1, Am Graben bei der Pestsäule, was die Inszenierung noch gelungener macht…” [Quelle ]

Ich war damals zufällig in Wien, und da ich vorher schon von diesen Toiletten gehört hatte, musste ich mir diese erstmal angucken.

Am Herrenklo hing ein fast unscheinbarr Zettel, dass ein Theaterstück aufgeführt werden würde. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Die Damentoiletten waren zur Garderobe umfunktioniert, die stilechte Klofrau nahm gegen ein paar Schillinge (tjaja, damals gabs den €uro noch nicht ;) ) die Jacken an. Eine Kabine war noch zur Benutzung frei.

Dann ging es rüber zu den “Herren”.
Das Pissoir, ein nicht zu kleiner, rundum gefliester Raum, rechts und links an den Wänden die historischen Urinale, alles sauber, durchdringender Klosteingestank.
An der Stirnwand ein Podest, darauf eine gefüllte Badewanne.
Der ganze Raum mit Bierbänken zugestellt, ich saß links außen, neben mir ein diekt ein Urinal.

Der Schauspieler trat auf, setzte sich vollbekleidet in die Wanne und rezitierte eineinhalb Stunden Bukowsky.
Sehr gut, sehr authentisch. Er planschte und rezitierte, lallte und wirkte generell ziemlich authentisch.
Bis heute ist mir nicht klar, ob er ein verdammt guter Schauspieler war oder wirklich betrunken war.
Fürs Betrunkensein spräche, dass er die ganze lange Zeit kein einziges Mal warmes Wasser nachlaufen ließ und gleich zu beginn des Stückes die ein oder andere Dose Bier trank, wobei er zwar viel in die Wanne laufen ließ, aber sicherlich der ein oder andere Schluck auch getrunken wurde.

War ein sehr intressantes Ereignis, zudem noch in den für mich sonst unzugänglichen Räumen des Jugendstilpissoirs…

Ich kann leider momentan die Bilder der Toiletten (hab eh nur schlechte, und dann aus der Damentoilette) nicht finden, vielleicht reich ich die mal nach… von daher ist der Eintrag mal ohne Bild…

Aber eine kleine Beschreibung, um sich ein besseres Bild machen zu können, gibt es hier

Tanzen auf der Herrentoilette

07. Juni 2009

Auf Socken an der Pissrinne

New York City/New York, USA.
Die Performance “Dark Horse/Black Forest” findet nicht etwa im Schwarzwald statt, wie der Titel vermuten ließe, sondern auf der Herrentoilette des Gershwin-Hotels.
Nur sieben Zuschauer sind pro Vorführung zugelassen, da der Choreografin Yanira Castro für die Gestaltung der Tanzshow nur eine Fläche von zweieinhalb mal drei Metern zur Verfügung stehen.
Alle anderen Interessierten können sich aus ihren Hotelzimmern via Fernseher zuschalten und den beiden um Urinale und Waschbecken tanzenden Künstler während der 45-minütigen Einlage zuschauen.

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Quelle: stern.de 06.06.2009